Die Calanche de Piana und das Cappo Rosso sind eines der Highlights an der Westküste. Wir haben die bizarre Felslandschaft aus rotem Granitstein vom Wasser aus bewundert. In dem Örtchen Porto gibt es zahlreiche Veranstalter, die Touren anbieten. Unser Eindruck ist, dass die Touristenkapazitäten coronabedingt hier auf Korsika bei weitem nicht ausgelastet sind. Somit war es kein Problem, spontan eine passende Tour zu finden. Die Wartezeit haben wir uns mit einer gemischten Platte mit korsischen Spezialitäten versüßt.
Korsika bietet für jeden was: traumhafte Strände und Buchten, zahllose Wanderwege für jedes Niveau und malerische Dörfer. Das wollen wir natürlich voll auskosten. Gestern haben wir also den Vormittag am Strand entspannt und sind am Nachmittag zu einer vermeintlich kleinen Einstiegswanderung auf der nur 10 Minuten entfernten Halbinsel Revellata aufgebrochen. Bleibt man auf dem "Hauptweg", ist es wohl tatsächlich eher ein Spaziergang. Wir haben jedoch lieber kleine Pfade genutzt und so wurde aus dem mit 2 Stunden und als "leicht" angegebenen Weg eine schweißtreibende 4-Stundentour, die stellenweise durchaus anspruchsvoll war. Belohnt wurden wir jedoch mit einer tollen Klippenlandschaft, verschiedensten Blautönen des Meeres und dem Gefühl, sich die Pizza am Abend so richtig verdient zu haben...
Nach einem ziemlich chaotischen und stressigen Reiseauftakt am Düsseldorfer Flughafen (die Schlange am Check-In schlängelte sich einmal durch den halben Flughafen und wir erreichten das Flugzeug erst 5 Minuten vor Ende des Boardings) landeten wir überpünktlich in Bastia, im Nordosten Korsikas. Schnell konnten wir unseren Mietwagen abholen und in den Urlaub starten.
Da wir erst am Nachmittag ins Hotel einchecken konnten, hatten wir direkt ein Highlight geplant: eine Umrundung des Cap Corse, des nördlichsten Punktes Korsikas.
Ein Halt in einem der vielen kleinen Dörfer und an einem Wahrzeichen von Cap Corse, der Moulin Mattei an der nordwestlichen Spitze der Halbinsel durften natürlich nicht fehlen. Hier kann man in wunderbarer Ruhe eine herrliche Aussicht genießen. Die berühmten schwarzen Strände von Nonza konnten wir nur aus dem Auto bewundern, da wir keinen Parkplatz bekommen haben.
Am Nachmittag stellten wir dann fest, dass wir unser Hotel ziemlich perfekt gewählt haben: Direkt am Strand und nur ca. 10 Minuten Fußweg in das Städtchen Calvi. Hier ließen wir den ersten Abend bei einen leckeren Abendessen am Hafen, mit korsischem Muscat, Rosé und Pietra-Bier sowie dem typischen Myrthe-Likör ausklingen.
Die Coronazeit ist noch nicht überwunden. Und nach ein paar ruhigen Wochen kommt durch die Delta Mutante auch leider wieder Dynamik ins Infektionsgeschehen. Aber trotzdem ist in diesem Sommer in Sachen Reisen wieder einiges möglich. Vor allem da mittlerweile schon viele Menschen gegen COVID-19 geimpft sind. Jana und ich sind zum Glück auch schon durch.
Und so sind wir in diesem Jahr mal wieder mit dem Flieger unterwegs. Es geht für eine Woche nach:
Korsika!
2019 war noch unser Reise-Rekordjahr:
Laos und Kambodscha, Portugal, Japan und Südkorea.
Als hätten wir es geahnt, dass das im darauffolgenden Jahr schlagartig einreißen würde…
Aber DAS hatte natürlich niemand kommen sehen können:
Coronavirus,
Pandemie, Lock-Down, Reisewarnungen und Einreiseverbote…
Unsere Reisepläne für 2020 hatten sich damit erst einmal erledigt.
Natürlich war es nicht so, dass 2020 gar nichts möglich gewesen wäre. Vor allem hatten wir ja im Sommer ein relativ entspanntes Infektionsgeschehen und dadurch einen halbwegs normalen Alltag. Aber unsere Urlaube fanden im ersten Coronajahr halt in deutlich kleinerem Maßstab statt, als wir es in der Vergangenheit gewohnt waren.
Wanderurlaub im Ahrtal.
Kurztrip nach Zeeland.
Auch schön. Wenn auch natürlich ein wenig unspannend…
Wir sind am Samstag Abend sicher in Frankfurt gelandet. Alles lief problemlos, mit der einzigen Ausnahme, dass wir über eine Stunde am Gepäckband warten mussten, da das Gepäck nur kleckerweise zutage befördert wurde. Wir hatten von Anfang an geplant, uns nicht den Stress anzutun, noch mit dem Auto weiter nach Düsseldorf zu fahren, sondern hatten noch eine Übernachtung in Frankfurt (ein „Parken & Fliegen“ Angebot).
Während wir jetzt mit dem Auto endlich die letzten Kilometer zurücklegen, gibt es hier noch einen kleinen Überblick darüber, was wir in den letzten Tagen in Südkorea so gegessen haben... Total angesagt sind in Südkorea übrigens kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke mit Milchanteilen. Und die sind tatsächlich richtig lecker...








Während wir jetzt mit dem Auto endlich die letzten Kilometer zurücklegen, gibt es hier noch einen kleinen Überblick darüber, was wir in den letzten Tagen in Südkorea so gegessen haben... Total angesagt sind in Südkorea übrigens kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke mit Milchanteilen. Und die sind tatsächlich richtig lecker...





















































