So eine Reise geht immer viel zu schnell zu Ende.
Aber nach der Reise ist ja bekanntlich vor der Reise.
Wohin es uns wohl das nächste Mal verschlägt…?
So eine Reise geht immer viel zu schnell zu Ende.
Aber nach der Reise ist ja bekanntlich vor der Reise.
Wohin es uns wohl das nächste Mal verschlägt…?
Der letzte Tag unseres Korsika-Urlaubs war ausschließlich dem Relaxen und Schlemmen vorbehalten. Nach einem leckeren Frühstück verbrachten wir den Tag am Strand und ließen ihn bei einem leckeren Abendessen ausklingen.
Die letzte Wanderung in unserem Urlaub führte uns ins Innere der Insel. Dort in der Umgebung von Corte liegt das wundervolle Restonica Tal. Eine Umgebung, die man fast schon als eine Art „Yosemite“ von Korsika bezeichnen könnte.
Ziel waren die beiden Bergseen „Lac de Melo“ und „Lac de Capitello“. Nach einer „kürzeren“ Zuwegung steht man vor der Wahl, ob man auf dem Weg nach oben einen vermeintlich leichteren Weg oder doch einen anspruchsvolleren Weg beschreiten möchte. Wir entschieden uns dafür, hinauf den aufregenderen, schwierigeren Weg zu nehmen und hinab den „leichteren“.
Anspruchsvoll sollte die Wanderung dann wirklich werden, wir mussten vorsichtig über Geröll steigen, dann ganz schön kraxeln, und uns teilweise an in den Felswänden installierten Ketten hochziehen.
Belohnt wurden wir immer wieder mit malerischen Ausblicken und als Höhepunkt den beiden umwerfenden Bergseen, die natürlich auch zum relaxten Verweilen einluden.
Auf dem Abstieg zeigte sich dann, dass der „leichtere“ Weg eigentlich nicht wirklich leichter war, eher sogar mühsamer als der Aufstieg. Das unwegsame Gelände forderte uns ab, die meiste Zeit jeden einzelnen Schritt bewusst und mit Bedacht setzen zu müssen. Das erforderte einiges an Konzentration und konnte einen ganz schön zermürben…
Am Dienstag starteten wir am Nachmittag eine Wanderung auf Calvis „Hausberg“, den Capu di à Veta. Die Wanderung wird als mittelschwer angegeben, aber schon der Blick aus dem Tal auf den knapp 700m hohen Gipfel ließ vermuten, dass das letzte Stück bis zum Gipfelkreuz ziemlich anspruchsvoll werden sollte. Der Start der Wanderung liegt an der kleinen Kapelle Madonna della Serra. Die erste Hälfte der Strecke war für uns problemlos machbar und bietet tolle Ausblicke auf die Bucht von Calvi. Die zweite Hälfte wird dann spannender: immer entlang der kleinen Steinmännchen, die einem den Weg weisen, gewinnt man durch die zahlreichen steilen Pfade und einige kleine Klettereinlagen schnell am Höhe. Ganz schön schweißtreibend bei den Temperaturen. Nach einer kurzen Pause am Gipfelkreuz entschieden wir uns, weiter den roten Markierungen zu folgen und den Abstieg in die andere Richtung zu wagen, da wir auf dem Hinweg das ein oder andere Mal zweifelten, wie wir die Stelle auf dem Rückweg bewältigen sollten. Gefühlt war der Abstieg in dieser Richtung wirklich einfacher, wir kamen jedoch natürlich einige Kilometer vom Parkplatz entfernt an und mussten dann einige weitere Kilometer abreißen, um schließlich völlig geschafft das Hotel zu erreichen (und unseren Mietwagen am Startpunkt des Wanderweges zurückzulassen - diesen würden wir halt am Folgetag mit Hilfe eines Taxis wieder abholen…).
Die Calanche de Piana und das Cappo Rosso sind eines der Highlights an der Westküste. Wir haben die bizarre Felslandschaft aus rotem Granitstein vom Wasser aus bewundert. In dem Örtchen Porto gibt es zahlreiche Veranstalter, die Touren anbieten. Unser Eindruck ist, dass die Touristenkapazitäten coronabedingt hier auf Korsika bei weitem nicht ausgelastet sind. Somit war es kein Problem, spontan eine passende Tour zu finden. Die Wartezeit haben wir uns mit einer gemischten Platte mit korsischen Spezialitäten versüßt.
Ein Paar auf Reisen...
Dieser Blog ist unseren persönlichen Reiseerlebnissen gewidmet und verfolgt keinerlei berufliche oder wirtschaftliche Zwecke.