Unsere Unterkunft am Zeller See lag nicht weit entfernt von der 48 Kilometer langen Großglockner Hochalpenstraße. Sie ist eine berühmte Panoramastraße, die vor allem bei Motorradfahren sehr beliebt ist. Mit 36 Kehren führt sie hinauf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf über 2.300 Meter. Sie zeichnet sich durch den direkten Blick auf den größten Berg Österreichs, den Großglockner und den Pasterzengletscher aus. Für uns eine gute Gelegenheit, weitere Fahrpraxis zu erwerben und an unseren Motorrad-Skills zu arbeiten. Das hat uns dann sogar so gut gefallen, dass wir unser Tagesticket für die Streckenmaut dafür genutzt haben, die Straße am Abend nochmal zu befahren...
Für unseren zweiten mehrtägigen Aufenthalt führte es uns nach Thumersbach am Zeller See. Hier genossen wir die Zeit in Zell, beim Baden im erfrischenden See und bei einer tollen Wanderung zum Gipfelkreuz Schwalbenwand mit einem tollen Rundumblick aufs Bergpanorama und den Zeller See. Auf dem Rückweg hatten wir dann einige tierische Begegnungen - so eine Herde Kühe ist durchaus respekteinflößend. Da waren uns die Pferde, die plötzlich mitten auf dem Wanderweg standen um einiges lieber. Die Almhütte, bei der wir eine Pause einlegen wollten, hatte zwar leider geschlossen, zu unserer Freude hatte man dort aber trotzdem auf Vertrauensbasis gekühlte Getränke bereitgestellt.
Für unseren ersten längeren Aufenthalt haben wir uns das kleine Örtchen Abtenau mitten im Salzburger Land ausgesucht. Hier hatten wir ein Hotel mit Pool und einem schönen Garten, in dem man es auch bei der Hitze wunderbar aushalten und auch endlich ein wenig entspannen konnte. Abtenau ist ein super Ausgangspunkt für die Postalmstraße und um die Seen im Salzburgerland zu erkunden. Eine schöne und unerwartet anstrengende Wanderung in der Umgebung und ein Besuch der Lammerklamm rundeten unsere Tage in Abtenau ab. Jetzt geht es weiter zum Zeller See.
Auch in diesem Sommer sind wir wieder mit unseren Motorrädern unterwegs. Voll bepackt führte uns unsere Route zunächst nach Heidelberg. Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir dazu gelernt und wollten diesmal vor allem erstmal viel Strecke schaffen. Deshalb haben wir uns entschieden, am ersten Tag komplett über die Autobahn zu fahren. Dann ging es weiter übers Altmühltal (Essing) nach Passau. Der Altstadtkern hat uns richtig gut gefallen und hier hätten wir gerne noch einen weiteren Abend verbracht. Genauso schön war es dann aber in Salzburg. Hier legten wir einen weiteren Zwischenstop ein, bevor es danach dann so richtig ins die Berge ging.
In den Osterferien haben wir ein paar Tage in Wien verbracht. Die Stadt ist sicherlich sehenswert, konnte uns aber nicht so richtig für sich einnehmen. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass wir für unseren Besuch leider ziemlich graue, kalte und nasse Tage erwischt haben... Zum Glück kann man in der Kulturstadt Wien auch viel drinnen unternehmen. Wir haben dann zum Beispiel in der Staatsoper ein Ballett gesehen und auch noch das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum ausgiebig erkundet.

















































