In diesen Herbstferien führt es uns mal wieder nach Bella Italia, und zwar in eine Gegend, in der wir vorher beide noch nicht waren: Die süditalienische Gegend in und um Neapel. Zu Beginn unserer Reise hatten wir allerdings ein bisschen Sorge, ob wir überhaupt ankommen würden, da wir am Abflugtag mehrfach umgebucht wurden und immer wieder Flüge annuliert wurden. Offenbar gab es in Italien ein IT-Problem bei der Flugsicherung. Aber am Ende hat dann mit der Anreise doch noch alles geklappt. Neapel ist schon eine eigenwillige Stadt. Laut, unübersichtlich und auch ein bisschen schmuddelig. Trotzdem hat die Stadt aber irgenwie auch Charme, auch wenn es im Zentrum schon seeehr touristisch zugeht, und sich lauter Fressbuden und Ramschläden aneinanderreihen. Bekanntermaßen ist Neapel auch der Geburtsort der allseits beliebten Pizza. Zwar gab es belegte Fladenbrote schon in der Antike, jedoch kam die Tomate erst später aus Amerika nach Europa. Und die Entwicklung zur heutigen Form mit Tomate und Mozzarella ist dann eindeutig neapolitanisch. Überrascht hat uns übrigens, dass der verstorbene argentinische Fußballstar Diego Maradona, der hier mehrere Jahre überaus erfolgreich gespielt hat, hier immer noch total verehrt wird. Fast wie ein Gott... Halt ein Fußballgott...
Unser letzter Stopp in Österreich war in Fließ, was in Tirol liegt und wo wir die Erfahrung machten, dass man in den österreichischen Skigebieten teilweise ausgezeichnete Halbpension zu einem fairen Preis bekommt. In unserer Unterkunft, dem Fliesserhof, waren uns jedenfalls jeden Abend überraschend ambitionierte Menüs aufgetischt worden... Auf dem Weg zurück machten wir schließlich in Bayern zunächst noch Halt in Oberammergau und zuletzt auch noch in Würzburg, was halt einfach ideal liegt als letzter Stopp vor Zuhause. Dort waren wir dann passend zur Mondfinsternis, die wir von der Alten Mainbrücke aus verfolgen und mit dem Brückenschoppen kombinieren konnten...
Unsere Unterkunft am Zeller See lag nicht weit entfernt von der 48 Kilometer langen Großglockner Hochalpenstraße. Sie ist eine berühmte Panoramastraße, die vor allem bei Motorradfahren sehr beliebt ist. Mit 36 Kehren führt sie hinauf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf über 2.300 Meter. Sie zeichnet sich durch den direkten Blick auf den größten Berg Österreichs, den Großglockner und den Pasterzengletscher aus. Für uns eine gute Gelegenheit, weitere Fahrpraxis zu erwerben und an unseren Motorrad-Skills zu arbeiten. Das hat uns dann sogar so gut gefallen, dass wir unser Tagesticket für die Streckenmaut dafür genutzt haben, die Straße am Abend nochmal zu befahren...
Für unseren zweiten mehrtägigen Aufenthalt führte es uns nach Thumersbach am Zeller See. Hier genossen wir die Zeit in Zell, beim Baden im erfrischenden See und bei einer tollen Wanderung zum Gipfelkreuz Schwalbenwand mit einem tollen Rundumblick aufs Bergpanorama und den Zeller See. Auf dem Rückweg hatten wir dann einige tierische Begegnungen - so eine Herde Kühe ist durchaus respekteinflößend. Da waren uns die Pferde, die plötzlich mitten auf dem Wanderweg standen um einiges lieber. Die Almhütte, bei der wir eine Pause einlegen wollten, hatte zwar leider geschlossen, zu unserer Freude hatte man dort aber trotzdem auf Vertrauensbasis gekühlte Getränke bereitgestellt.
Für unseren ersten längeren Aufenthalt haben wir uns das kleine Örtchen Abtenau mitten im Salzburger Land ausgesucht. Hier hatten wir ein Hotel mit Pool und einem schönen Garten, in dem man es auch bei der Hitze wunderbar aushalten und auch endlich ein wenig entspannen konnte. Abtenau ist ein super Ausgangspunkt für die Postalmstraße und um die Seen im Salzburgerland zu erkunden. Eine schöne und unerwartet anstrengende Wanderung in der Umgebung und ein Besuch der Lammerklamm rundeten unsere Tage in Abtenau ab. Jetzt geht es weiter zum Zeller See.



















































