In den Osterferien haben wir ein paar Tage in Wien verbracht. Die Stadt ist sicherlich sehenswert, konnte uns aber nicht so richtig für sich einnehmen. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass wir für unseren Besuch leider ziemlich graue, kalte und nasse Tage erwischt haben... Zum Glück kann man in der Kulturstadt Wien auch viel drinnen unternehmen. Wir haben dann zum Beispiel in der Staatsoper ein Ballett gesehen und auch noch das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum ausgiebig erkundet.
Auch wenn wir inzwischen schon über zehn Jahre lang in einer Karnevalshochburg leben, haben wir damit immer noch nicht viel am Hut. Dieses Jahr sind wir mal wieder geflüchtet und haben lieber ein paar erholsame Tage in Callantsoog verbracht...
Die 2025er Herbstferien nutzten wir für einen Städtetrip nach Hamburg und für ein paar Strandtage in Domburg.
Auf unserer Motorradtour hatten wir ja überwiegend Glück mit dem Wetter gehabt. Aber bei unserer Rückreise aus Bayern wurde es dann nochmal richtig nass. Morgens sah es sogar erst so aus, als wenn wir gar nicht los könnten, da es richtig gewitterte. Sonnig wurde es dann aber nochmal bei unserer letzten Übernachtung in Würzburg. Hier gefiel uns vor allem das belebte Treiben beim berühmte „Brückenschoppen“ auf der Alten Mainbrücke...
Als wir unseren Urlaub begonnen haben, hatten wir es noch gar nicht auf dem Schirm. Aber irgendwie wurde dann im Allgäu, als wir die vielen Gleitschirmflieger gesehen haben, die Lust geweckt, das auch mal auszuprobieren. Am Tegelberg passte es dann zeitlich nicht mehr. Dafür haben wir dann am Tag unserer Ankunft in Oberstdorf direkt beim Anbieter 'vogelfrei' einen Slot für zwei Tandemflüge am Nebelhorn gebucht. Unsere Flüge standen eigentlich für Freitag Nachmittag an, wobei dann aber auf Grund der unsicheren Wetterlage nicht ganz klar war, ob sie überhaupt durchgeführt werden können. Zum unserem Glück wurde dann aber auch noch ein Slot am Morgen frei, so dass unsere Flüge damit gesichert waren.
Vor den Flügen waren wir natürlich etwas aufgeregt. Aber unsere beiden Piloten Tobi und Manu strahlten eine Souveränität aus, die schnell auch auf uns abfärbte. Und nach dem Start war das dann auch direkt eine ganz entspannte Geschichte, so durch die Luft zu gleiten und die Welt von oben zu betrachten.
Nach so einem tollen Erlebnis kann man dann auch schon mal ins Überlegen kommen, ob es nicht auch toll wäre, mal einen richtigen Kurs zu belegen, bei dem man dann selbst das Gleitschirmfliegen lernt...
Neuer Ort, neuer Berg. Oberstdorf liegt am Nebelhorn und auch hier gibt es wundervolle Wandernöglichkeiten. Zunächst ging es vom Tal aus durch einen schönen Wald entlang an wilden Bachläufen bis hoch zur ersten Station der Bergbahn, der Seealpe. Von hier aus übersprangen wir den weniger schön zu laufenden mittleren Teil des Berges und fuhren mit der Bergbahn bis zur nächsten Station am Höfatsblick. Dann nahmen wir uns den letzten Anstieg vor, zunächst noch auf den ersten Metern auf einem relativ gut ausgebauten Weg, dann über einen Grashang in Richtung Grat und schließlich über einen steinigen, teilweise stahlseilgesicherten Steig, immer weiter bis zum Nebelhorngipfel.
Nachdem wir Montag und Dienstag die Region rund um Füssen mit dem Motorrad erkundet haben und dabei u.a. auch eine kleine Badepause am wunderschön gelegenen Illasbergsee eingelegt haben, sind wir am Mittwochmorgen in Schwangau aufgebrochen. Ursprünglich hatten wir geplant, uns auf den Rückweg zu machen und zwei Tage in München zu verbringen. Allerdings war uns dann doch mehr nach einer kleinen Allgäu-Zugabe und wir haben uns entschieden, bis Samstag in Oberstdorf zu bleiben. Hier ist es wunderschön und wir haben das Gefühl, dass viel zu wenig Zeit übrig ist un alles zu machen was möglich ist.
Kleiner Spoiler: Für Freitag steht ein richtiges Highlight an! (Wenn das Wetter mitspielt...)













































