Heute haben wir Lissabon verlassen und uns mit unserem Mietwagen auf die erste Etappe auf unserem Weg nach Norden, in Richtung Porto, gemacht. Na gut, so richtig weit nördlich ging es heute noch nicht, aber dafür ans Meer. Der Küsten- und Urlaubsort Cascais liegt bequeme 25km von Lissabon entfernt. Ein kleiner Ortskern lädt zum Bummeln ein und es gibt einen wirklich schönen kleinen Stadtstrand. Ein etwas ausgedehnter Spaziergang führte uns außerdem zum Boca do Inferno, einer Klippenschlucht, in der das Wasser bei entsprechendem Wellengang meterhoch gepeitscht wird. Heute war es jedoch eher ruhig und beschaulich. Dafür hat sich jedoch ein neues Gesicht aus dem Rucksack gewagt: Helmut, der Elefant nutzt die Reise, um sich vom pensionierten Egon beibringen zu lassen, was es braucht um ein gutes Klassentier und ein passionierter Traveller zu werden.














Heute hat es uns hauptsächlich nach Belém verschlagen, einem alten Stadtteil, der vor langer Zeit mal selbstständig war, dann aber in Lissabon eingemeindet wurde. Hier gibt es zum Beispiel das am Wasser errichtete Entdeckerdenkmal zu bestaunen, welches an die Zeit der Entdecker erinnert, als Portugal noch eine weltweite Seemacht darstellte. Auch der schicke Turm „Torre de Belém“ (Weltkulturerbe!) erinnert an die Glanzzeit des portugiesischen See- und Handelsimperiums. Bei einer Konditorei hier könnte man auch meinen, es mit einem Weltkulturerbe zu tun zu haben. Am „Pastéis de Belém“ stehen die Touristen bis weit auf die Straße hinaus Schlange, um ein Pastel de Nata zu ergattern, kleine Puddingtörtchen, die schon ziemlich lecker sind. Allerdings gibt es hier in Lissabon gefühlt alle fünf Meter einen Laden, der die Dinger verkauft. Zwar sollen die aus Belém nach altem Geheimrezept hergestellt werden und hier am aller-allerbesten schmecken, aber wir hatten dann doch keine Lust, 30 Minuten anzustehen, um uns persönlich davon zu überzeugen. Auf dem Rückweg von Belém nach Bairro Alto, wo sich unsere Unterkunft befindet, haben wir dann noch einen Abstecher zum Cemitério dos Prazeres gemacht, dem Friedhof des Vergnügens. Der Friedhof ist einen Besuch wert, denn er ist so ganz anders als die Friedhöfe, die wir von zuhause kennen. Da die Verstorbenen hier in kleinen, kunstvoll verzierten Häusern liegen, wirkt das ganze ein bisschen so wie ein Dorf der Toten... Tagsüber ist das aber nicht so unheimlich, wie das jetzt klingen mag.
Schließlich sind wir dann heute auch noch mit der alten Straßenbahn Eléctrico 28 gefahren, ziemliches Touri-Ding, aber wir hatten das Glück mal einen Wagen zu erwischen, der nicht zum bersten überfüllt war.













Schließlich sind wir dann heute auch noch mit der alten Straßenbahn Eléctrico 28 gefahren, ziemliches Touri-Ding, aber wir hatten das Glück mal einen Wagen zu erwischen, der nicht zum bersten überfüllt war.













Heute haben wir Lissabon zu Fuß erkundet, auf und ab hatten wir dabei einiges an Höhenunterschieden zu bewältigen. Wir sind dann eine ganze Reihe von Aussichtspunkten abgewandert, um tolle Ausblicke über die Stadt zu erlangen. Lissabon ist eine wunderschöne Stadt... Überall ist man von alten, charmanten Hausfassaden umgeben, an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Und irgendwie wirkt es hier gar nicht so (groß)städtisch, sondern es kommt einem eher wie in einem Urlaubsort vor. Schade ist aber, dass man eigentlich immer das Gefühl hat, nur noch von Touristen umgeben zu sein und wenig bis gar kein echtes Leben mitzubekommen...




































Seit heute Abend sind wir in Lissabon, der Hauptstadt und größten Stadt Portugals. Die Landung war heute etwas holprig geraten, da es hier ziemlich windig ist, aber alles in allem sind wir gut und sicher gelandet...
Es gibt noch nicht viel zu erzählen, wir haben uns heute hungrig wie wir nach dem Flug waren, ziemlich zielstrebig ein Lokal bei Tripadvisor ausgeguckt und haben dann in gemütlichem Ambiente köstliche authentisch-portugiesische Fleisch- und Garnelenspieße verzehrt. Vorab gab es einen leckeren Schafskäse mit Oliven. Zu dem Ganzen gab es dann auch noch einen überraschend guten Hauswein... Kein schlechter Start...







Unsere Reiseberichte reißen hier immer ziemlich abrupt ab, da wir nach einer Reise meistens direkt wieder in Alltag und Berufsleben einsteigen.
Nochmal kurz zusammengefasst: Wir hatten wieder einmal eine tolle Zeit in Südostasien. Insbesondere Laos hat es uns sehr angetan, hier war alles auf eine angenehme Art und Weise entschleunigt und die Menschen machten einen durchweg freundlichen und herzensguten Eindruck. Wir haben uns dort einfach sehr wohl gefühlt. In Kambodscha konzentrierte sich unser Aufenthalt auf Angkor Wat, so dass wir keinen umfassenden Eindruck von dem Land gewinnen konnten. Dem allerersten Eindruck nach wird es uns aber auch nicht allzu schnell wieder in dieses Land ziehen. Es reizt uns einfach nicht so sehr, mehr von dem Land zu sehen...




