Xi'an ist unser Ausgangspunkt, um in der näheren Umgebung die Terrakotta-Armee zu besichtigen. Charakteristisch für diese Stadt , die sich vorübergehend auch schon einmal Hauptstadt nennen durfte, ist vor allem die mächtige, gut erhaltene Stadtmauer, die die historische Altstadt umgibt (auch eine beliebte Fotokulisse für Brautpaare). Auch unbedingt einen Besuch wert, ist das lebendige muslimische Viertel, das ziemlich einzigartig in China ist.
Etwas südlich von Luoyang befinden sich die Longmen-Grotten. Hier sind (teils riesige) buddhistische Darstellungen aus dem Felsen gehauen. Übrigens war der Buddhismus in China nie sonderlich stark verbreitet und wird auch heutzutage von den Chinesen nicht ernsthaft gelebt. Buddha wird hier wohl nur als ein weiterer Glücksbringer unter vielen gesehen...
Nach Besichtigung der Grotten ging es dann mit dem Schnellzug weiter nach Xi'an. Morgen werden wir die Terrakotta Armee erleben. Wir sind sehr gespannt...










Nach Besichtigung der Grotten ging es dann mit dem Schnellzug weiter nach Xi'an. Morgen werden wir die Terrakotta Armee erleben. Wir sind sehr gespannt...










... ging es mit dem Hochgeschwindigkeitszug in vier Stunden rund 800km Richtung Süd-Westen nach Luoyang. Auch wenn diese Stadt mit 2 Millionen Einwohnern hier als kleine bis mittelgroße Provinz-Stadt gilt, wird man beim Aussteigen aus dem Zug von unzähligen Hochhäusern überrascht. Zum Abendessen bekamen wir auf den letzten Drücker noch einen leckeren Snack in der nicht weit vom Hotel entfernten Mall. Allerdings war es nach dem Essen dann schon so spät, dass in der Mall schon größtenteils das Licht ausgeschaltet war und der komplette Laden anscheinend kurz vorm Schließen war. Wir bekamen dann von einem freundlichen Angestellten mit Händen und Füßen den Weg zu einem Aufzug gezeigt. Dieser stellte sich als Lastenaufzug heraus, mit dem die Angestellten am Ende des Arbeitstages zum Hinterausgang fahren. Das ein paar „Langnasen" mal mit ihnen im Aufzug fahren würden, hätte wahrscheinlich keiner der Chinesen gedacht und damit waren wir natürlich auch direkt mal wieder ein beliebtes Fotomotiv.








Zum Abschluss stand in Peking noch ein Besuch der klassischen, alten Wohnviertel, den sogenannten Hutongs an. Hier kann man noch einen Eindruck vom ursprünglichen Peking erahnen, wobei die alten Wohngebäude der Altstadtviertel mittlerweile wohl auch von den vermögenderen Chinesen aufgekauft und renoviert werden und sich der Charakter der Hutongs damit nach und nach ändert...
Natürlich war es wieder richtig schwül-heiß, so dass unsere neueste Errungenschaft - ein Handyventilator - zum Einsatz kam. Mittags kehrten wir bei einer chinesischen Familie ein, die für uns ein richtig leckeres Mittagessen kochte, das wir in ihrem Wohnzimmer ganz traditionell am runden Tisch aßen.
Natürlich war es wieder richtig schwül-heiß, so dass unsere neueste Errungenschaft - ein Handyventilator - zum Einsatz kam. Mittags kehrten wir bei einer chinesischen Familie ein, die für uns ein richtig leckeres Mittagessen kochte, das wir in ihrem Wohnzimmer ganz traditionell am runden Tisch aßen.
Wer Peking besucht, landet über kurz oder lang auch in der verbotenen Stadt, der früheren Residenz des chinesischen Kaisers. (Wobei diese „Kaiser" übrigens weniger Regenten im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr die spirituelle Schnittstelle zwischen dem Irdischen und dem Himmlischen dargestellt haben.)
Unser Ausflug dorthin sollte uns einiges abverlangen. Bei unserer Ankunft über den Tian'anmen-Platz konnten wir bereits erahnen, dass wir uns durch Besuchermassen ungeahnten Ausmaßes würden wühlen müssen. Dazu unerbittlich knallender Sonnenschein. Die Erkundung der weitläufigen und überwiegend schattenfreien Kaiserstadt wurde somit zu einer kräftezehrenden Angelegenheit. Das führte dann auch dazu, dass der Kulturbanause in uns durch kam, und wir den Besuch nicht so richtig genießen konnten. Irgendwie begann jede Ecke der Anlage gleich auszusehen. Die Sorge, ob man den Ausflug bis zum Ende durchstehen können würde, wurde immer größer. Als dann die mitgebrachten Wasserflaschen geleert waren, kreisten unsere Gedanken ohnehin nur noch darum, ob in der verbotenen Stadt wohl irgendwo auch noch Wasser oder anderes Trinkbares verkauft würde. Naja, wir haben's dann aber doch überlebt (es gab dann auch tatsächlich noch Wasser aufzutreiben, so dass wir nicht verdursten mussten).
Als wir die verbotene Stadt auf der Rückseite verließen, fiel uns auf einem nahen Hügel ein Pavillon auf. Wir nahmen uns vor, am Abend dorthin zurückzukehren. Wie sich dann herausstellte, war die Ausgangsseite der verbotenen Stadt auch nur etwa 10 min. zu Fuß von unserem Hotel entfernt (Das bekommt man gar nicht richtig mit, wenn man in der Reisegruppe den ganzen Tag mit dem Bus kutschiert wird...) Abends am Pavillon auf dem „Kohlehügel" bot sich uns dann ein fantastischer Ausblick über die verbotene Stadt und die Skyline von Beijing. Wir sind immer noch ein bisschen irritiert, dass unser Reiseleiter diesen tollen Aussichtspunkt nicht von sich aus empfohlen hatte...
Heute stand außerdem das erste riiiichtig große Highlight unserer Reise an: der Besuch der chinesischen Mauer. Bei knallendem Sonnenschein und ähnlich schwül-heißem Klima wie gestern kraxelten wir ein Teilstück des beeindruckenden Bauwerks hoch und erhielten so einen Ausblick auf einen besonders schönen (schönsten?) Teilabschnitt. Wer einen gemütlichen Spaziergang erwartet hat, wurde allerdings schnell eines Besseren belehrt: es ging richtig steil bergauf und bergab. Dass man die Mauer aus dem Weltall sehen kann stimmt übrigens nicht, wie noch vor Kurzem von einem chinesischen Astronauten richtiggestellt wurde.







Unsere erste Station des heutigen Tages waren die Ming-Gräber. Hier erfuhren wir einiges über die Ming-Dynastie, gute und böse Geister und den Ahnenkult, der in der chinesischen Kultur tief verwurzelt ist. Zunächst ging es die Allee der Steinernen Statuen entlang, auf der zwölf Tier- und sechs Menschenpaare die Grabstätten vor bösen Geistern schützen.
Dann besuchten wir das Chang Ling Grab, dass wohl imposanteste der noch vorhandenen Mausoleen. Ganz nach dem Motto "No risk, no fun" stiegen wir natürlich auch durch das Tor ins Jenseits, dass eine Verbindung zwischen der irdischen und der himmlischen Welt darstellt. Aus dieser, so glaubten die Grabdiener, kann man nur zurückkehren, wenn man ununterbrochen "Ich komme zurück, ich komme zurück,..." vor sich hin murmelt.

































