Bevor es am Sonntag überhaupt losgehen konnte, war für uns die erste Herausforderung, das Gepäck zu verstauen und sicher an den Motorrädern zu befestigen. Jens kann in seinen Sport-Tourer-Koffern und der großen Tasche doch einiges unterbringen. Meine Taschen sehen daneben dann doch echt winzig aus. Unsere erste Etappe führte uns nach Koblenz, wo wir natürlich mit der Seilbahn über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein gefahren sind. Der Blick runter zum Deutschen Eck ist wirklich grandios.
Am Montag ging es dann weiter in Richtung Süden und einem Übernachtungsstopp in Karlsruhe.
Wir haben für uns neu die Leidenschaft fürs Motorradfahren entdeckt! Und da liegt es doch nahe, dass wir in diesem Sommer mal eine andere Art von Urlaub machen und uns mit unseren Motorrädern auf eine erste richtige Tour begeben. Es soll in Richtung Süden ins Allgäu gehen, wo wir in der Nähe von Füssen mehrere Tage verbringen werden. Natürlich fahren wir nicht direkt in einem Rutsch dorthin, sondern fahren auf kurvigen Umwegen und haben auf dem Hin- und Rückweg dann auch noch einige schöne Zwischenstopps eingeplant...
In den Osterferien sind wir zum ersten Mal gemeinsam auf die Kanarischen Inseln gereist. Über Teneriffa hatten wir zuvor nur Gutes gehört und mit unserer Unterkunft im kleinen Örtchen Garachico hatten wir einen einen echten Volltreffer gelandet.
Dass das Wetter im Norden regnerischer ist als im Süden können wir voll und ganz bestätigen. Unsere Wanderung im Teno-Gebirge haben wir komplett im Nebel und Regen durchgezogen. Optimistisch sind wir morgens trotz des dichten Nebels gestartet, es würde ja schon irgendwann aufklaren... Hat es aber nicht. Eine weitere Wanderung im Anaga-Gebirge haben wir nach dieser Erfahrung dann trotz längerer Anreise abgebrochen: bei 11 Grad, Wind und Nebel mag man ja nicht wirklich loslaufen.
Die Vulkanlandschaft rund um den Chinyero und natürlich den Teide, inklusive der Seilbahnfahrt hinauf bis fast zum Gipfel waren jedoch Entschädigung genug. Ein besonderes Highlight war die Karfreitags-Prozession in Garachico, bei der mit verschiedenen Wagen und Fußgruppen die Passionsgeschichte nacherzählt wurde.
Die Herbstferien gingen wir dann wieder etwas ruhiger an. Zum wiederholten Male ging es nach Domburg in Zeeland. Viel zu berichten gibt es da natürlich nicht. Ganz wundervoll war aber wieder einmal unsere Dünenwanderung bei Burgh-Haamstede.
Nachdem wir in Bilbao unseren Mietwagen abgeholt hatten, führte uns unsere weitere Reise, wie bereits beschrieben, zunächst über den Game of Thrones Spielort San Juan de Gaztelugatxe nach San Sebastián. Danach ging es dann weiter nach Pamplona, außerdem noch in die Weinanbauregion Rioja mit dem malerischen mittelalterlichen Städtchen Laguardia, Santiago de Compostela (dem Endpunkt des Jakobsweges, Gijon und Oviedo. Zum Ende der Reise hin führte es uns schließlich noch in die Picos de Europa zu wundervollen Wanderungen.
Unsere diesjährige Sommerreise führt uns nochmal nach Spanien, genau genommen nach Nordspanien und wir erwarten hier von allem etwas: schöne Städte, Natur zum Wandern und natürlich Meer!
Begonnen hat unsere Tour in Bilbao, der Hauptstadt des Baskenlandes mit dem beeindruckenden Guggenheimmuseum. Nach einem Abstecher nach San Juan de Gaztelugatxe, auch bekannt als Dragonstone aus der Fernsehserie Game of Thrones, ging es weiter nach San Sebastian mit seinem bekannten Strand, der Altstadt und einem tollen Küstenwanderweg. Mit den besonders gehypten Pintxos, den Tapas des Nordens, können wir uns nicht so anfreunden. Die kleinen Brote und Snacks gibt es vorwiegend mit Fleisch und Fisch, und sie werden meist im Stehen auf der Hand gegessen. Toll war aber der baskische Käsekuchen!
In den Osterferien verbrachten wir gemeinsam ein langes Wochenende in Barcelona und ich habe noch den Rest der angebrochenen Woche für eine Fortbildung im Rahmen von Erasmus+ drangehangen. Neben den berühmten Bauwerken von Gaudi genossen wir es, einfach durch die Stadt zu schlendern und es uns gut gehen zu lassen.





















































