Die weitere Fahrt führte uns zunächst zu den Marble Mountains bei Da Nang und schließlich über die Berge, genauer gesagt über den Wolkenpass, der die Klimascheide zwischen Nord- und Südvietnam darstellt. Von nun an würden uns etwas "kühlere" Temperaturen erwarten...
Heute haben wir einen großen Teil des Tages im Auto verbracht. Wir hatten nämlich für den heutigen Freitag einen Transport von Hoi An nach Hue gebucht, bei dem wir auf dem Weg noch ein paar Sehenswürdigkeiten mitnehmen würden. Als erster Zwischenstopp stand die Tempelanlage My Son auf dem Programm. Eine uralte religiöse Stätte der längst untergegangenen Cham-Kultur. Es ist eine Schande, dass diese beeindruckende Anlage während des Vietnam-Krieges erheblich zerstört worden ist...
Die meisten zieht es nach Hoi An, um dort die Altstadt zu besichtigen. Unser Fall war das aber nicht so wirklich... Die Altstadt ist nämlich touristisch ziemlich ausgeschlachtet. Hier reiht sich nur Ladenlokal an Ladenlokal, alles wirkt inszeniert, voll und ganz auf Touristen ausgelegt. Für einen Abend kann das trotzdem ganz nett sein. Es ist jedenfalls recht schön anzuschauen, wenn abends alles mit Laternen beleuchtet ist.
Auch heute hielt der Wettergott kein Strandwetter für uns bereit. Nachdem es am Morgen zunächst wie aus Eimern gegossen hatte, klarte es gegen Mittag zumindest soweit auf, dass wir eine Fahrradtour durch Hoi Ans Hinterland wagten. So ging es über matschige Feldwege, durch herrlich grüne Reisfelder und schließlich doch noch ein bisschen zum Strand.
Heute morgen begann der nächste Abschnitt unserer Reise. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns vom Mekong Delta und machten uns per Inlandsflug auf den Weg nach Zentralvietnam.
Hier stehen die Städte Hoi An und Hue auf dem Programm. Unsere erste Anlaufstelle war aber der nächstgelegene Strand. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, aber wenigstens konnte Egon (mein Klassenmaskottchen, das es irgendwie geschafft hat, sich in meinen Rucksack zu schmuggeln) auch endlich Kontakt mit den Einheimischen aufnehmen;-)
Hier stehen die Städte Hoi An und Hue auf dem Programm. Unsere erste Anlaufstelle war aber der nächstgelegene Strand. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, aber wenigstens konnte Egon (mein Klassenmaskottchen, das es irgendwie geschafft hat, sich in meinen Rucksack zu schmuggeln) auch endlich Kontakt mit den Einheimischen aufnehmen;-)
Als Linh uns bei der Buchung des Hotels und der Tour fragte, ob einer von uns Roller fahren kann, machte ich mir zunächst wenig Gedanken darüber, was das in der Realität bedeuten würde. Ich dachte es würde sich um ein paar wenig befahrene, ungefährliche Landstraßen handeln. Aber auch wenn das Guesthouse in einer kleinen Gasse liegt, mussten wir während der ca. 30 minütigen Fahrt einige Hauptverkehrsstraßen passieren, um die Ablegestelle unseres kleinen Kanus zu erreichen. Zum Glück bot Linh an, dass Jens bei ihr mitfahren konnte. So konnte ich mich ganz auf das vermeintliche Chaos um mich herum konzentrieren.
Zum Abschluss der Tour bot Linh uns an nicht direkt zum Guesthouse zurück zu fahren, sondern einen kleinen Umweg direkt durchs Delta auf den kleinen Schotterwegen zu fahren. Ganz schön abenteuerlich...
Zum Abschluss der Tour bot Linh uns an nicht direkt zum Guesthouse zurück zu fahren, sondern einen kleinen Umweg direkt durchs Delta auf den kleinen Schotterwegen zu fahren. Ganz schön abenteuerlich...

































